Meldung der Elternvertretungen

Hier können Einrichtungen oder Träger die Elternvertreter für Ihre Kita gemäß §32 Abs.1 KiTaG melden. Bitte geben Sie im Login Formular auf dieser Seite die Ihnen vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren mit der E-Mail vom 19. Febraur 2021 mitgeteilten Zugangsdaten ein und melden sich an. Sie werden dann durch den Meldevorgang geführt.

Sollten Sie an einer Stelle des Prozesses auf Schwierigkeiten stoßen, schauen Sie bitte zunächst in unseren FAQ nach.

Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung

Das Erheben und Verarbeiten von personenbezogenen Daten unterliegen vielfältigen Einschränkungen. Die Einrichtungen oder Träger sollten sich daher, vor der Meldung auf dieser Seite, in jedem Fall die Einwilligung der Elternvertretungen und Delegierten dazu einholen.
Wichtig: Vor künftigen Wahlen zur Elternvertretung und Delegation ist es erforderlich, die Kandidat*innen vor der Wahl darüber zu belehren, dass eine Annahme der Wahl die Übermittlung der personenbezogenen Daten gemäß §32 Abs.1 KiTaG implizit einschließt.

Eine Muster-Einwilligungserklärung kann hier heruntergeladen werden. Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellte Muster-Erklärung ist ausschließlich als Beispiel zu verstehen und ist von der jeweiligen Einrichtung oder dem jeweiligen Träger an die individuellen Gegebenheiten anzupassen! Selbstverständlich können Träger und Einrichtungen bestehende, eigene Erklärungen auch entsprechend ergänzen oder eigene Erklärungen erstellen und nutzen.

FAQ - Antworten auf häufige Fragen

Hier geben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Meldung der Elternvertretungen. Die FAQs werden regelmäßig aktualisiert und erweitert.
Sie können die Antwort auf Ihre Frage hier nicht finden? Dann schreiben Sie uns direkt an ev-meldung@kita-eltern-sh.de

Mit dem 1. Januar 2021 trat das Gesetz zur Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz - KiTaG) in Kraft, welches bereits am 12. Dezember 2019 vom Schleswig-Holsteinischen Landtag verabschiedet wurde. Mit dem Inkrafttreten gelten zum Teil geänderte Bestimmungen bei der Elternmitwirkung. Dazu gehört auch die Neuerung, dass es Fördervoraussetzung ist, dass gemäß §32 Abs.1 KiTaG die Einrichtungsträger die gewählte Elternvertretung und die gewählten Delegierten mit deren Kontaktdaten an die Kreis- und Landeselternvertretung zu melden haben.

Konkret lautet die maßgebliche gesetzliche Regelung: "Der Einrichtungsträger gestaltet gemeinsam mit den Eltern das Wahlverfahren. Er meldet die gewählte Elternvertretung und die gewählten Delegierten mit den Kontaktdaten an die Kreis- und Landeselternvertretung."

Die Elternvertretung agiert und wirkt auf Einrichtungsebene. Sie vertritt die Interessen der Erziehungsberechtigten gegenüber dem Einrichtungsträger. (siehe §32 Abs.2 KiTaG)

Die Delegierten wählen die Kreiselternvertretungen und sind selbst zur KEV wählbar. (siehe §4 Abs.1 KiTaG)

In den Beiräten sind zu gleichen Teilen Vertreterinnen und Vertreter des Einrichtungsträgers, der Standortgemeinde, der pädagogischen Kräfte sowie Mitglieder der Elternvertretung vertreten. (siehe §32 Abs.3 KiTaG)

Elternvertreter*innen können zugleich auch Delegierte und in Beiräten der Einrichtungen aktiv sein.

Von der Einrichtung werden ergänzende Angaben zur Kontaktaufnahme gespeichert. Konkret sind die E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer der Einrichtung anzugeben.

Zu den Elternvertreungen und Delegierten sind Name, Vorname und eine E-Mail-Adresse anzugeben. Die Daten ermöglichen der zuständigen Kreiselternvertretung und der Landeselternvertretung die Kontaktaufnahme mit den Elternvertretungen und Delegierten der Kindertagesstätten / Kindertagespflegestellen (KiTas), insbesondere im Zusammenhang mit den Wahlen zur zuständigen Kreiselternvertretung und zur Landeselternvertretung, zur Weitergabe von Informationen und zur Wahrnehmung der Aufgaben einer Elternvertretung.

Die personenbezogenen Daten werden für die Dauer der Ausübung des Amtes als Elternvertretung / Delegation zur Wahl der Kreiselternvertretung gespeichert und nach Niederlegung des Amtes gelöscht.

Für die Anmeldung sind die Zugangsdaten, welche Ihrer Einrichtung vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren mit der E-Mail vom 19. Februar 2021 mitgeteilt wurden, zu verwenden.

Jede Einrichtung benötigt ihre individuellen Zugangsdaten!

Unten stehend können Sie eine solche E-Mail beispielhaft ansehen. Die Zugangsdaten finden Sie in der E-Mail für ihre Einrichtung an der dort grün markierten Stelle.
In der ergänzenden E-Mail vom 23. Februar 2021, welche durch das Sozialministerium zur Legitimation der ursprünglichen E-Mail nachgereicht wurde, findet sich eine Kopie der Ursprungsnachricht. Darin sind sowohl für Benutzername als auch für das Passwort PLATZHALTER verwendet worden. Eine Anmeldung mit diesen Platzhaltern ist selbstverständlich NICHT möglich! Unten stehend können Sie eine solche E-Mail beispielhaft ansehen. Die Platzhalter finden Sie in der E-Mail an der dort rot markierten Stelle.

Sie verwenden die Ihnen zugesandten individuellen Zugangsdaten für Ihre Einrichtung und Sie können sich dennoch nicht anmelden? Schreiben Sie uns bitte eine E-Mail unter Angabe der Kita-ID Ihrer Einrichtung an ev-meldung@kita-eltern-sh.de und schildern Sie das Problem.

In den allermeisten Fällen werden die Eltern einer Gruppe zunächst die Gruppenelternvertretung wählen. Dabei empfiehlt sich die Wahl von zwei Elternvertreter*innen je Gruppe. So ist in jedem Fall eine Stellvertretung gewährleistet. Die so gewählten Elternvertretungen der Gruppen bilden die Gesamtelternvertretung der Einrichtung, aus deren Mitte ein*e Sprecher*in und eine Stellvertretung gewählt werden. 
Für die Wahlen der Kreiselternvertretungen sind im Herbst diesen Jahres erstmals zusätzlich die Delegierten zu wählen, je Gruppe einer. Elternvertreter*innen einer Gruppe könnenzugleich auch Delegierte der Gruppe sein.
Ein weiteres wichtiges Gremium für die Zusammenarbeit in den Kindertageseinrichtungen stellen die Beiräte dar. Diese sind zu gleichen Teilen mit Vertreterinnen und Vertretern des Einrichtungsträgers, der Standortgemeinde und der pädagogischen Kräfte sowie Mitgliedern der Elternvertretung zu besetzen. 

Sämtliche gewählte Elternvertreter*innen einer Einrichtung sind zu melden. Es reicht nicht, lediglich Sprecher*innen der gesamten Einrichtung und deren Stellvertretung zu melden. Sind Elternvertreter*innen in mehr als einer Gruppe einer Einrichtung gewählt, dann sind sie für jede Gruppe in der Sie als Elternvertreter*in gewählt wurden zu melden.

Delegierte konnten für das aktuelle Kindergartenjahr auf Grund des verschobenen Inkrafttretens des KiTaG nicht gewählt werden. Daher können Delegierte derzeit auch nicht gemeldet werden. 

Elternvertreter*innen in den Beiräten der Einrichtungen, welche aber gegebenenfalls nicht gewählte Elternvertreter*innen einer Gruppe sind, können zusätzlich zu den gewählten Elternvertreter*innen gemeldet werden.

Das KiTaG bietet mit seiner Regelung gemäß §32 Abs.1 Satz 6 keinen Interprätationsspielraum: "Er [der Einrichtungsträger; Anm.d.Red.] meldet die gewählte Elternvertretung und die gewählten Delegierten mit den Kontaktdaten an die Kreis- und Landeselternvertretung." Damit hat die Meldung zu erfolgen, sobald es gewählte Elternvertretungen gibt. 

Die aktuelle Möglichkeit zur Meldung der Elternvertretungen konnte, wegen der umfangreichen Vorbereitungen erst zum 19. Februar 2021 an den Start gehen. Seither besteht diese Möglichkeit und die Einrichtungsträger können die Meldungen einfach und sicher vornehmen. Da es sich bei der Meldung auch um eine unabweisbare Fördervoraussetzung handelt, empfehlen wir, die Meldung so schnell wie möglich vorzunehmen.

Im Übrigen entbindet das nicht Vorhandensein einer Elternvertretung oder einer nicht ausreichenden Zahl von Elternvertreter*innen nicht von der Meldepflicht! Vielmehr kann in einem solchen Fall die Verletzung weiterer Fördervoraussetzungen vorliegen. Bitte schauen Sie sich dazu auch unsere Antworten zu den Fragen: "In unserer Einrichtung gibt es keine Elternvertretung. Müssen wir dennoch eine Meldung abgeben?" und "Reicht die Meldung der Elternvertreter*innen für die (Gesamt-)Einrichtung aus, oder müssen alle Elternvertreter*innen aller Gruppen gemeldet werden?"

Elternvertretungen in Kindertageseinrichtungen sind in Schleswig-Holstein schon seit langem gesetzlich verankerter Bestandteil bei der Mitwirkung im Kita-Bereich. Das ist nicht erst seit Inkrafttreten des Kindertagesförderungsgesetzes - KiTaG in diesem Jahr so. Allerdings wurden die Rechte und Pflichten der Elternvertretungen durch das neue Gesetz präzisiert und an die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte angepaßt. 

Wir gehen davon aus, dass bereits in der Vergangenheit in allen Kindertageseinrichtungen gewählte Elternvertreter aktiv gewesen sind. Gerade unter den erschwerten Bedingungen der gegenwärtigen Pandemie sind Elternvertreter wertvolle Partner und Multiplikatoren in der Erziehungspartnerschaft. Wie wir wissen wurden in der weit überwiegenden Zahl der Einrichtungen auch für das aktuelle Kitajahr Elternvertretungen gewählt. Sollten es Einrichtungsträger in begründeten Ausnahmefällen bisher nicht ermöglicht haben können, das derartige Wahlen stattfinden konnten, so entbindet dies nicht von der Erfüllung der nunmehr geltenden Fördervoraussetzungen.

Wir empfehlen daher möglichst zeitnah die Wahl der gesetzlichen Elternvertretungen durchzuführen. Gemäß §32 Abs.1 Satz 1 lädt der Einrichtungsträger"...im Kindergartenjahr zu mindestens einer Elternversammlung auf Gruppen- oder Einrichtungsebene pro Halbjahr ein." Das zweite Halbjahr des aktuellen Kitajahres hat gerade begonnen. Somit böte es sich in den vorgennnaten Fällen an, die gebotene Wahl der Elternvertretung im Rahmen dieser halbjährlichen Elternversammlungen jetzt nachzuholen. Enge Anforderungen an die Organisation und Durchführung der Versammlungen werden nicht gestellt. So ist es möglich, wie auch die vielfache Praxis in zahlreichen Einrichtungen zeigt, die Versammlungen im virtuellen Raum durchzuführen.

Für die Antwort auf diese Frage schauen Sie sich bitte die FAQ "Wie viele und welche Elternvertreter*innen müssen gemeldet werden?" an.